Experten tauschen sich zu Potenzialen der Digitalisierung für Thermomanagement und Optikauslegung aus

Pressemitteilung / 13.3.2019

© Fraunhofer AWZ Soest

3D-Oberflächenvermessung der Vorderseite einer LED-Optik. Solche Daten lassen sich nutzen, um das Einsatzverhalten zu simulieren.

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum (AWZ) für Anorganische Leuchtstoffe richtet den Technologietag in Zusammenarbeit mit der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland aus. Neben Einblicken in aktuelle Ergebnisse und wissenschaftliche Schwerpunkte der Forschungseinrichtung wird es Vorträge von Industrievertretern geben, die aus ihrer Sicht die Potenziale, insbesondere von Simulationsmethoden, vorstellen. 

»Wir wollen mit dem Technologietag ein noch stärkeres Bewusstsein dafür schaffen, welche Möglichkeiten und Potenziale die Digitalisierung für die Licht- und Beleuchtungsindustrie bietet. Vor allem Simulationen anhand mathematischer Modelle können dazu beitragen, neue Produkte mit höherer Leistungsfähigkeit günstiger zu entwickeln und schneller in den Markt zu bekommen. Das ist ein großer Vorteil für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – bei uns in der Region und darüber hinaus«, sagt Prof. Stefan Schweizer, Leiter des Fraunhofer AWZ Soest. 

Staatssekretär Christoph Dammermann wird ein Grußwort des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen überbringen. Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten von Simulationen für Lichttechnik, Optik und Photonik stellt Dr. Andreas Bielawny (Synopsys GmbH) vor. Dr. Thomas Dütemeyer (Infineon Technologies AG) blickt auf die thermische Simulation und Modellierung von Leistungshalbleitern. Horst Rudolph (TRILUX Group – ITZ Innovations- und Technologiezentrum GmbH) richtet seinen Fokus unter dem Titel »Licht 4.0« auf die Einsatzfelder der Digitalisierung in der Lichttechnik. Dr. Franziska Steudel und Dr. Peter Nolte vom Fraunhofer AWZ Soest stellen am Beispiel von optischen Kenngrößen und Oberflächenrauheit vor, welche Möglichkeiten der »digitale Zwilling« von Werkstoffen für die Optimierung von Materialien bietet. 

Anmeldungen zum Technologietag sind bis 29. März 2019 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter: www.awz-soest.fraunhofer.de/ihk-technologietag2019.