Leuchtstoffdesign

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum bietet neben der Herstellung und Optimierung von Leuchtstoffen umfangreiche Möglichkeiten zur Bewertung von Materialien, die als Feststoff, Flüssigkeit oder Pulver vorliegen können:

Neben der absoluten Photolumineszenz-Quanteneffizienz können Anregungs- und Emissionsspektren der Photolumineszenz sowohl temperatur- als auch winkelaufgelöst bestimmt werden. Transmissions-, Reflexions- und Streuungsmessungen stehen für die optische Bewertung ebenfalls zur Verfügung. Die am Fraunhofer-Anwendungszentrum entwickelten Materialien können zudem über Röntgenbeugungsverfahren hinsichtlich ihrer Kristallstruktur, Kristallinität, Kristallorientierung und Verspannung untersucht werden. Kalorimetrische Methoden erlauben neben der Bestimmung von Glasübergangs- und Kristallisationstemperaturen Aussagen hinsichtlich der spezifischen Wärmekapazität. Die Stabilität von Leuchtstoffen bei erhöhten Umgebungstemperaturen und hohen Anregungsleistungen sind ebenfalls Teil des Leistungsspektrums.

Neben den verschiedenen Charakterisierungsverfahren bietet das Fraunhofer-Anwendungszentrum die Möglichkeit der Strukturierung von Materialien zur Modifizierung der Oberflächeneigenschaften. Hierfür stehen je nach Anwendung verschiedene Laser zur Verfügung. Kleinste Strukturen können mit verschiedenen Mikroskopen (Lichtmikroskop bis Elektronenmikroskop) untersucht werden. Ebenso ist die Durchführung von Kontrastmessungen an diesen Strukturen möglich.

Highlights

Aktuelle Forschungsansätze

 

Lumineszierende Gläser für weiße Leuchtdioden

Höhere Lebensdauer, stabilerer Farbeindruck - das leisten neue Leuchtstoffe auf Basis lumineszierender Gläser.

 

Thermisch stabile Leuchtstoffe für weiße LEDs

Um Weißlicht-LEDs weiter zu optimieren, ist die richtige Kombination von LED und Leuchtstoff entscheidend.

 

Laserstrukturierte Leuchtstoffe

HELLA entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe einen Prototyp für einen neuen Scheinwerfer.